Hundebetreuung Melanie Barbian
Hundebetreuung Melanie Barbian

 

 

 

Keine Süßigkeiten für Hunde

 

Die Adventszeit ist neben Weihnachten selbst eine ganz besondere Zeit im Jahr. Wir versuchen, ein wenig zur Ruhe zu kommen und den hektischen Alltag wenigstens etwas zu entschleunigen; verbringen die Adventssonntage im Kreise der Familie im Kerzen-schein des Adventskranzes, bei Kaffee, Kuchen und selbstgebackten Plätzchen.

 

Wir können diesen Leckereien meist ebenso wenig widerstehen wie den schmachtenden Hundeaugen, die uns bei jedem Bissen sehnsuchtsvoll genau beobachten. Aber wer dem Hund Plätzchen und Schokolade vom Weihnachtsteller füttert, tut ihm damit nichts Gutes!

 

Süßigkeiten können Hunde ernsthaft krankmachen, wobei Magen-Darm-Reizungen, Ver- stopfung, Durchfall oder Erbrechen nur die harmloseren Folgen sind. Während Kekse und Süßigkeiten einfach zu viel Fett und Zucker für unsere Vierbeiner enthalten, kann das Füttern von Schokolade dramatisch ausgehen, Vergiftungen und Herzprobleme zur Folge haben – große Mengen können sogar tödlich enden!

 

Der Grund für die Giftigkeit der Schokolade beim Hund ist der Inhaltsstoff Theobromin, der auf das zentrale Nervensystem des Tieres einwirkt und zu Krämpfen, Herzproblemen oder sogar inneren Blutungen führen kann. Ab wann die gefressene Menge schädlich wirkt hängt aber von mehreren Faktoren ab. Alter und Größe des Hundes spielen hierbei natürlich eine große Rolle. Auch nicht jede Schokoladensorte wirkt sich gleich auf den Hund aus, denn der Theobromingehalt ist unterschiedlich. Weiße Schokolade ist vergleichsweise ungefährlich, denn sie enthält nicht viel Theobromin. Bei Vollmilch-schokolade hingegen ist erhöhte Vorsicht geboten, Zartbitter geht garnicht. Je höher der Kakaoanteil, desto mehr Theobromin, desto giftiger für Hunde!


 

Aber auch schon kleine Mengen können zu Vergiftungserscheinungen wie Unruhe, Übelkeit, Krämpfen, Durchfall und Fieber führen. Eintretende Todesfälle sind dabei auf Herz-Kreislaufversagen zurückzuführen, denn Theobromin baut sich im Körper nur sehr langsam ab, so dass es zu Anreicherung im Blut kommt. Sehr gefährlich wird der Scho-

koladenkonsum, wenn der Hund heimlich herumliegende Schokolade stibitzt. Dann heißt es, am bestens sofort zum Tierarzt!


 

Auch Weihnachtsbraten & Co. sind tabu


 

Was für Süßigkeiten gilt, gilt ebenso auch für alle anderen kulinarischen Genüsse, die wir Menschen uns gönnen.

 

Der Hund verträgt keine fetten, gewürzten und gesalzenen Speisen, ebensowenig wie Geschmacksverstärker, Essig und Zucker. Magen und Darm rebellieren darauf - die Verdauung des Hundes ist damit heillos überfordert. Nichts davon hat in der Hunde-nahrung etwas zu suchen, denn die Verdauungsorgane des Hundes arbeiten evolu-tionsmässig anders, als bei uns Menschen.

 

Hundekuchen & Co. sind gesunde Alternativen


 

Damit die Advents- und Weihnachtszeit aber auch für die Vierbeiner zum Fest wird, kann man die Leckereien natürlich selbst backen (Rezepte hierfür gibt es im Internet mittlerweile in Hülle und Fülle). Aber auch spezielle Hundekuchen-Bäckereien oder diverse Tierfutter-märkte bieten gerade zur Adventszeit gesunde Hundekuchen, Hundeschokolade und Hundewurst mit weihnachtlichem Flair an.


 

 


 

Wir sind veterinäramtlich überprüft und genehmigt nach

§ 11 TSchG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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