Hundebetreuung Melanie Barbian
Hundebetreuung Melanie Barbian

Alle Jahre wieder können die Feierlichkeiten zu Silvester mit seinen Knallern und Böllern für Hunde zum Alptraum werden. Und das bereits nicht nur direkt beim Feuerwerk, sondern auch an den Tagen vor und nach dem Jahreswechsel.

 

Aufgrund des sehr feinen Gehörs unserer Hunde nehmen sie das alljährliche Spektakel weit mehr wahr, als wir Menschen. Unsere Vierbeiner können Frequenzbereiche und Tonhöhen hören, die das menschliche Ohr nicht mehr wahrnehmen kann. Ein weiterer wesentlicher Unterschied liegt darin, dass Hunde ihre Ohrmuscheln bewegen können und so sämtliche Geräuschquellen weit präziser und besser orten, als es den Menschen möglich ist. Da verwundert es also nicht, dass sehr laute und explosionsartige Geräusche bei den Hunden (wie auch bei anderen Tieren) Panik hervorrufen können.

 

Das beste und einfachste Mittel, dass man selbst zur Hand hat, um dies zum umgehen und seinem Hund den Jahreswechsel so angenehm wie möglich zu machen, ist, selbst keine Böller und Knaller an Silvester zu zünden.

 

Vielleicht ist auch ein kleiner Urlaub zum Jahreswechsel möglich, in eine Region, in der es nicht Brauch ist, mit privatem Feuerwerk das Neue Jahr zu begrüssen (Frankreich, Niederlande, Griechenland …...).

 

Ist eine Reise jedoch nicht geplant, können wir aber auch Zuhause für unseren Hund einiges tun:

 

Wichtig ist zunächst, dass man sich selbst ganz normal und so ruhig wie möglich verhält. Sollte der Hund anfangen Angst zu bekommen (zittern, hecheln, erweiterte Pupillen usw.) tun sie gut daran, ihn nicht zu trösten – auch wenn das für uns Menschen augenscheinlich das erste und beste Mittel ist.

 

Jedoch vermittelt man dem Tier damit den Eindruck, dass tatsächlich große Gefahr droht und bestätigt es dadurch noch mehr in seiner Angst!

 

Hunde sind nunmal keine Menschen (!!) und reagieren demnach auch nicht entsprechend!

 

Falls sich ihr Hund nun hinters Sofa oder in eine andere dunkle Ecke verkriecht, sollten sie ihn dort belassen und nicht versuchen, ihn hervorlocken. Sucht er ihre Nähe, dann lassen sie ihn zu sich kommen, ohne ihn zu streicheln oder zu tätscheln (=trösten). Es wird ihm genügen, bei ihnen zu sein.

 

Am besten sorgt man mit verschlossenen Türen, Fenstern und heruntergelassenen Rollos dafür, dass der Geräuschpegel so niedrig wie möglich gehalten wird und der Hund von dem bunten, lauten Spektakel draußen nicht allzu viel mitbekommt. Ein eingeschalteter Fernseher oder auch das Radio können den Lärm zusätzlich etwas eindämmen und lenken den Hund etwas ab.

 

 

Vorsicht beim Spaziergang. Bereits in den Tagen vor Silvester hört man immer wieder schon vereinzelte Böller, die die Tiere bereits zu diesem Zeitpunkt verschrecken können und sie panisch in die Flucht treiben. Deshalb sollte man mit dem Hund nur noch angeleint spazierengehen (auch solche, die es sonst gewohnt sind, freizulaufen). Die letzte Gassi-Runde bereits am frühen Abend zu drehen ist dabei sicherlich auch eine sehr gute Ergänzung.

 

Hunde, die draussen leben (z.B. Zwingerhaltung) sollten wennmöglich abends ins Haus geholt werden. Die Gefahr, dass sich eine Rakete in den Zwinger verirrt, ist durchaus gegeben. Die Auswirkungen auf den Hund, möchte wir uns in solch einem Fall wirklich nicht vorstellen!

 

 

Beruhigungsmittel für den Notfall. Wer aus Erfahrung weiß, dass sein Tier sehr extrem reagiert (Futter verweigert, heftig zittert, Durchfall bekommt) kann ihm durch pflanzliche Beruhigungsmittel im Einzelfall helfen, den Stress an Silvester reduzieren. Ob dies jedoch nötig und angebracht ist, sollte bestenfalls ein Tierarzt oder Hömopath entscheiden. Denn Beruhigungsmittel (ob pflanzlich oder nicht) können durchaus ins Gegenteil umschlagen oder den Hund nur äusserlich ruhigstellen.

 

ABER: In der Silvesternacht sollte man den Hund grundsätzlich nicht alleine lassen. Denn ob er Angst bekommt oder nicht , kann man nicht mit Sicherheit vorhersagen. Auch ein bislang schussfester Hund kann plötzlich Panik entwickeln, die durch die Abwesenheit seiner Bezugsperson noch verstärkt wird. Durch ihre blosse Anwesenheit und einen entspannten Umgang vermitteln Sie ihm also generell Sicherheit und Normalität.

 

 

 

 

 

 

Wir sind veterinäramtlich überprüft und genehmigt nach

§ 11 TSchG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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