Hundebetreuung Melanie Barbian
Hundebetreuung Melanie Barbian

 

 

 

Für die kommenden Urlaubstage gilt es beim Umgang mit unseren vierbeinigen Freunden einiges zu beachten.

 

Sollte man z.B. im Ausland unterwegs sein, schadet es nicht, mindestens vier Wochen vor Abreise den Hund nochmal dem Tierarzt vorzustellen. Dort können dann notwendige und evtl. versäumte Impfungen aufgefrischt bzw. weitere Vorbeugungsmaßnahmen, die andere Länder fordern, vorgenommen werden. Bitte informieren sie sich frühzeitig, welche Auflagen in welchen Ländern gefordert werden. Der Tierarzt kann auch Medikamente mitgeben, die gegen mögliche Krankheitserreger im Ausland schützen, denn unsere Hunde besitzen gegen diese meist keine Abwehrstoffe, weil sie den Erregern nie ausgesetzt waren. Durchaus empfehlenswert ist auch eine Nachuntersuchung nach der Rückkehr von einer Auslands-Urlaubsreise, wenn man den Verdacht hat, der Hund könnte sich irgendwo mit Bakterien infiziert haben.

 

Verbringt man seinen Sommerurlaub in heißen Gegenden ist erhöhte Sorgfalt geboten!

 

Völlig selbstverständlich sollte es sein, den Hund niemals im heißen Auto zurückzulassen – auch nicht für ganz kurze Zeit !!!

 

Ebenso ist stets frisches Wasser in ausreichender Menge frei zugänglich bereitzustellen.

 

Und im Gegensatz zu uns Menschen ist dem Hund nicht daran gelegen, sich in der Sonne zu bräunen – also sorgen sie dafür, dass immer ein schattiges Plätzchen vorhanden ist, an dem sich der Hund aufhalten kann. Er wird es ihnen danken.

 

Ebenso gilt es, an Dinge zu denken, die wir nicht immer gleich vor Augen haben: So haben beispielsweise Hunde sehr widerstandsfähige Pfotenballen, doch auch die können gegen glühend heiße Asphaltstrassen,Gehwege und Sandstrände nichts ausrichten. Üble Brandverletzungen können die Folge sein! Ganz zu schweigen davon, dass unsere Hunde über die Schweißdrüsen ihrer Pfoten schwitzen. An heißen Tagen sollte man deshalb seinem vierbeinigen Freund zuliebe auf erdige oder begrünte Flächen ausweichen.

 

Nicht ganz ungefährlich sind auch scharfkantigen Steine und Muscheln, die an Hundestränden häufig zu finden sind. Sie verklemmen sich oft zwischen den Zehenballen und versursachen dort Schmerzen und können durchaus auch zu Entzündungen führen. Auch Glasscherben liegen gerne versteckt zwischen Steinen und Sand verborgen und können böse Verletzungen an den Ballen verursachen. Sollte es nur eine leichte Schnittverletzung sein, waschen sie die Wunde mit klarem Wasser aus und desinfizieren sie sie. Bei starken, fortdauernden Blutungen ist unbedingt und unverzüglich ein Tierarzt aufzusuchen, der untersuchen muss, ob eine Sehne oder ein Blutgefäss verletzt wurde.

 

Um sicher zu gehen, dass unsere Fellnase auch weiterhin Spaß im Urlaub hat, sollte man also nach einem tollen Spaziergang am Strand sicherheitshalber die Pfoten kontrollieren und gut abspülen, damit sich das Salz wieder löst.

 

Wie auch der Mensch, können auch Tiere durchaus einen Sonnenbrand bekommen. Kurzhaarige mit heller Fellfarbe oder frisch geschorene Vierbeiner sind hierbei besonders betroffen. Am besten ist es daher, den Hund nicht der prallen Sonne auszusetzen, aber wenn dies nicht zu vermeiden ist, sollten besonders exponierte Stellen des Körpers wie z.B. der Nasenrücken der Hunde mit einer wasserfesten Sonnenschutzcreme mit hohem Lichtschutzfaktor eingerieben werden.

 

 

 

REISE-APOTHEKE

 

Mal davon abgesehen, dass jeder eine Erste-Hilfe-Ausrüstung griffbereit für den Hund dabei haben sollte, ist für die Bestückung der Reise-Apotheke ein bißchen mehr einzupacken:

 

Wichtig sind natürlich die Medikamente, die der Hund ohnehin nehmen muss. Lassen sie sich am besten für die gesamte Urlaubszeit die Arzneien in ausreichender Menge vom Tierarzt mitgeben, denn sie wissen nicht, ob diese am Ferienort erhältlich sind.

 

Sollte ihr Hund unter Übelkeit und Erbrechen auf langen Autofahrten leiden, sollten sie auch dahingehend vorbeugen und dem Tier etwas gegen Reiseübelkeit verabreichen und auch ein Durchfallmittel sollte ggfs. zur Stelle sein. Auch wenn Ihr Vierbeiner sonst ein begeisterter Mitfahrer ist, können Stress und die ungewohnt lange Fahrt sich auf den Magen schlagen. Insofern ist es anzuraten, den Hund vor Fahrtantritt nicht zu füttern.

 

 

Wir sind veterinäramtlich überprüft und genehmigt nach

§ 11 TSchG.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Hundebetreuung Melanie Barbian